Medien-Mittler Logo

Medien - Mittler zwischen den Völkern | Ein Programm der Robert-Bosch-Stiftung mit der Berliner Journalistenschule

Begegnungen und Berufserfahrung

Begegnungen in Berlin: Im Bundestag kurz vor der Wahl von Joachim Gauck mit einem Abgeordneten über seine Vergangenheit als Pfarrer in der DDR sprechen, die Prinzipien der Stasi im ehemaligen Arbeitszimmer ihres Ministers Erich Mielke erfahren oder in den Hauptquartieren des Deutschen Gewerkschaftsbundes und des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall sehr unterschiedliche Ansichten zum Lohnniveau in Deutschland hören - all das erlebten die 15 „Medien – Mittler“ Stipendiat/innen im Veranstaltungsmonat März. Bei anderen Vor-Ort-Terminen konnten die Journalisten etwa bei der Bundeswehr oder im türkischen Kreuzberg neue Facetten zu ihrem Deutschlandbild hinzufügen und auch gezielt nach Themen fragen, die sie auch in ihren Heimatländern bewegen.

Ein Höhepunkt der vergangenen Wochen war die Reise nach Stuttgart. Bei der Robert Bosch Stiftung, insbesondere beim Gang durch die Jugendstilvilla, in der einst Robert Bosch mit seiner Familie lebte und wirkte, spürten die jungen Journalisten auch Dank lebhafter Schilderungen heutiger Mitarbeiter den Geist des Stifters.

Seit dem 2. April hospitieren die Stipendiaten in Berliner und Potsdamer Redaktion in den Bereichen Print, Online, Hörfunk und Fernsehen. Im Gegenzug sind seitdem auch die fünf deutschen Stipendiaten in Redaktionen in Polen, Estland, Georgien, Rumänien und Ungarn, erleben den Arbeitsalltag vor Ort, betreut von Alumni, denen die Wünsche und Nöte während eines Auslandsaufenthaltes vertraut sind. Was die Teilnehmer dort wie in Berlin erlebten und erleben, schreiben Sie auch hier im Blog.

Deutschland ist der größte Nachbar Tschechiens, daher sollten tschechische Journalisten und Intellektuelle die deutsche Gesellschaft von innen kennen lernen. Jan Fingerland, 32 Jahre, Prag, Tschechisches Fernsehen/Jüdische Allgemeine